Was sollten Die Wechseljahre nicht verändern? Das Gefühl, ganz Frau zu sein.

Schmierblutung in den Wechseljahren



Bedingt durch die hormonelle Umstellung kann es in den Wechseljahren zu veränderten Blutungen kommen.

Ab etwa dem 45. Lebensjahr klagen viele Frauen über sehr starke Blutungen, mit oft verkürztem Abstand (also kürzer als 28 Tage). Dies liegt daran, dass in dieser Zeit häufig das Östrogen, welches den Aufbau der sogenannten Gebärmutterschleimhaut (Endometrium) fördert, verhältnismäßig hoch ist. Unangenehm können dann auch Zwischenblutungen oder Schmierblutungen sein, die in dieser Zeit häufiger auftreten.



Bei Schmierblutung eine Gynäkologin aufsuchen



Wenn sich dann im Laufe der Jahre die Östrogenproduktion stark reduziert, werden die Blutungen wieder schwächer, die Abstände größer und schließlich hört die Monatsblutung ganz auf. Auch in dieser zweiten Phase der Wechseljahre kommt es häufig aufgrund der hormonellen Situation zu Schmierblutungen. Da Schmierblutungen jedoch auch andere Ursachen haben können, wie etwa Myome oder Tumore, ist in jedem Fall ein Besuch bei der Gynäkologin anzuraten.



Vorbeugungen bei Schmierblutungen



Länger dauernde Schmierblutungen führen häufig auch zu Wundsein im Vaginalbereich. Eine dauernde Verwendung von Tampons bei Schmierblutungen in den Wechseljahren ist ungeeignet. Slipeinlagen sollten am besten ohne Plastikfolie sein, da diese die entzündlichen Veränderungen von Haut und Schleimhaut fördern.