Was sollten Die Wechseljahre nicht verändern? Das Gefühl, ganz Frau zu sein.

Schweißausbrüche sind meist die ersten Symptome in den Wechseljahren



Zu den bekanntesten Wechseljahresbeschwerden gehören die Schweißausbrüche.

Meist sind sie die ersten Symptome des sogenannten Klimakteriums. Schweißausbrüche beeinträchtigen das Wohlbefinden der Patientin, denn sie sind oft auch mit Hitzewallungen verbunden, und ein hochroter Kopf mit Schweißperlen auf der Stirn ist in den meisten alltäglichen – vor allem beruflichen Situationen – nicht erfreulich. Treten die Schweißausbrüche der Wechseljahre in der Nacht auf, so wird die Patientin im Schlaf gestört, deckt sich meist auf und kühlt dann entsprechend schnell aus. Dieser Temperaturwechsel fördert Erkältungskrankheiten und Blasenentzündungen.



Genügend Trinken und abwechslungsreiche Ernährung in dieser Zeit



Von allen Symptomen des Klimakteriums werden daher die Schweißausbrüche als besonders belastend empfunden. Durch die vermehrten Schweißausbrüche in den Wechseljahren verliert die Patientin zudem sehr viel Wasser, Mineralstoffe und Spurenelemente, ähnlich wie beim Sport. Daher ist es wichtig, genügend zu trinken und sich abwechslungsreich zu ernähren, um den Verlust auszugleichen. Denn ein zu wenig an Flüssigkeit könnte weitere Symptome des Klimakteriums wie Scheidentrockenheit, Mundtrockenheit und trockene Augen noch verstärken.



Schweißausbrüche zur Körperkühlung



Die Schweißausbrüche sind eine natürliche Reaktion auf die Hitzewallungen, da der Körper mithilfe des Schweißes kühlen möchte. Ein Unterdrücken der Schweißausbrüche in den Wechseljahren ist daher meist verbunden mit der Therapie der Hitzewallungen – denn eines bedingt das andere. Um zumindest die Schweißmenge etwas zu reduzieren, kann die Patientin täglich ein bis zwei Tassen Salbeitee trinken.